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Donnerstag, 28. Februar 2013

Oster-Dekoration zum Zweiten

Als ich mich im Spinnen übte, sagte ich, mit diesen schönen Garnen kann man auch für Oster schöne Sachen machen...


... so zusammen gewickelt gibt das schöne Eierschalen-Halter, hier in blau/grau Tönen...


... oder hier kunterbunt


... schlicht aufgesetzt auf ein Wollkissen...


... etwas sanftere Frühlingstöne...


... und, das weisse Nestchen hinten, erkennt Ihr es? Ich habe es hier mal gezeigt mit den Zaubernüssen.


... da passen sie nämlich auch sehr gut rein, die Eier


Und gestern habe ich noch welche mit dem Baumwollband umwickelt...


... gefällt mir auch sehr gut! Und ich bin ehrlich, ich weiss noch überhaupt nicht, welche Idee dann UNSERE Oster-Dekoration wird :-)! 

Liebe Grüsse,
Melanie


Mittwoch, 27. Februar 2013

Oster-Dekoration zum Ersten

Gestern hatte ich Lust ein paar Federchen mit farbiger Wolle zu umwickeln...


Die Idee ist eine Ableitung von Indianischen Kunsthandwerken, die mein Mann anfertigt :-)!


Daraus ergaben sich einige farbige "Rohlinge"...


... einfach so zum dekorieren...


... oder mit etwas Baumwollband, Papier etc. zum weiter verwenden z.B. für Osterkarten, Pakete, Tischkärtchen etc.


Der Fantasie sind bekanntlich keine Grenzen gesetzt :-)


An ein selbst gesponnenes Garn angeknüpft gibt es dezente Girlanden z.B. fürs Fenster (dort konnte ich sie leider wegen dem starken Sonnenlicht nicht fotografieren). Da hat der Korkenzieher-Hasel-Ast der eigentlich das Plätzchen für unsere Ketten und Armbänder ist hin gehalten :-).


... und noch umwickelt als Deko für den Blumentopf!

Wenn es Euch gefällt, dann viel Spass beim Nachmachen!

Morgen-Sonnen-Grüsse
Melanie



Samen und Pflänzchen

Jetzt wo ich mir etwas klarer Gedanken darüber gemacht habe, was wo wie noch verändert wird im Garten, weiss ich auch, was ich noch für Samen und jung Pflänzchen brauche (vorallem die, die ich nicht selbst zu Hause oder im Garten habe).


Schön, das Schloss und das Gärtchen! Nicht? Diese "Tasche" hat heute das Töchterchen "ausgegraben"... Es war einer meiner ersten Versuche mit dem Nass-Filzen. Es sollte eine Kindertasche werden, da sie aber zu wenig stark "verfilzt" ist (daher eher wattig) habe ich sie zur Seite gelegt. Und Heute, als ich damit beschäftigt war, die Samen nach "Aussaat-Zeitpunkt" zu sortieren, kam mir die Idee, die Tasche in der Küche zu platzieren und als Samen-Hüterin zu verwenden!


... so kommen nun Monat für Monat die Samen (natürlich verpackt) die als nächstes meine Aufmerksamkeit wünschen hinein :-) !


Nun freu ich mich, dass mein Märchenschloss für mich so eine schöne Aufgabe bekommen hat.


Manche Dinge brauchen bei mir einfach ein bisschen Zeit, bis sie ihren Platz bekommen


Aber jetzt will ich doch noch kurz verraten, dass ich die Samen am liebsten hier bei der biologischen Samengärtnerei Zollinger beziehe. Manche Samen kauf ich auch hier bei der Gartenbauschule Hünibach (biologisch-dynamisch) wo ich auch die Pflanzensetzlinge kaufe. Am schönsten ist für mich aber das selber ziehen und versetzten von Pflanzen, aber dies ist halt nicht immer - durchwegs - möglich. Darum bin ich dankbar, dass es Anbieter gibt, denen ähnliche und gleiche Natur-Wert-Vorstellungen wichtig sind wie uns!

Ein Sonnen-Strahlen-Gruss schick ich Euch!
Melanie





Dienstag, 12. Februar 2013

Noch ist es am schlummern...

... das Frühlingskind! Geborgen in den Armen seines Engels!


Tief versunken in sich selbst, umgeben von einem "wolligen" schützenden Mäntelchen.


Doch schon bald, wenn die Sonnenstrahlen für das kleine Wesen genügen Kraft haben, wird es sich langsam recken und strecken...


... ganz behutsam in weiss...


... dann immer freudiger in grün...! Kräftig wachsend, dem Sonnenlicht entgegen...


... bis es stolz seine schönste Seite zeigt und sich in der Blüte dem Sonnenlicht hingibt.
.


... und dann ist es geboren, das Frühlingskind!


Die bunten "Fäden" die das Lichtnest umgeben sind das Ergebnis meiner Montags-Spinnerei:-)!


Ich habe weisse Merinowolle mit Seide und farbige Merinowolle mit Seide versponnen, danach 2fach verzwirnt. Ich bin ganz zufrieden, das Spinnen geht schon viel einfacher, die Fäden werden etwas dünner und regelmässiger (allerdings find ich die unregelmässigen Fäden haben auch ihr schönes). Und was ich erfahren habe: Das Spinnen hat also durchaus "Suchtpotenzial"...! Ich zeig Euch  die nächsten Tage, was man damit noch schönes für Ostern machen kann:-)!

Herzliche Grüsse, Melanie



Donnerstag, 7. Februar 2013

Spinnen... aber bitte richtig

Manchmal glaub ich schon, dass ich ein wenig spinne... in letzter Zeit zumindest. Ich habe das Bedürfnis einiges zu probieren. Nicht nur das Experimentieren mit Pflanzenfarben hat mich "gepackt", oder das Waschen und Verarbeiten von Wolle, das Anbauen von eigenem Lein oder Dinkel.... nein, jetzt möchte ich auch noch gerne wissen wie ich Wolle verspinnen kann, um sie später einzufärben und vom Söhnchen verstricken zu lassen.


Diese tollen Handspindeln hat mein Mann gestern Abend "schnell" gezaubert. Eine ist für mich, eine für meine Schwägerin. Von ihr ist auch das Bild mit dem Farbkreis den wir gefärbt haben (ich hab kein so modernes Natel : -) das gute Fotos macht). Zusammen machen wir die Ausbildung an der Kräuterakademie. Sie hat als Kind in der Schule, zum Thema Steinzeit, solch eine Spindel gemacht und Wolle gesponnen. Ich sehe sie am Wochenende und hoffe, sie kann mir helfen, damit mein zukünftig gesponnenes nicht aussieht, wie schwangere Regenwürmer (so sagt man scheinbar den Anfänger-Spinn-Ergebnissen... zu recht wie man sieht). Die drei Farben hier sind meine ersten Versuche...! Wäre schön, wenn ich es schaffen würde, so richtig schöne, regelmässige Wollkneuell herzustellen: -). Ich meine, immerhin waren meine ersten Salben, Tinkturen und Ölen aus Pflanzen auch noch nicht so toll, wie inzwischen! Aber sie sind von Anfang an - wie auch meine Schwangeren Regenwürmer - mit viel Freude entstanden und gewachsen!


Bei all diesen neuen und alten Faszinationen, interessiert oder eben fasziniert mich die Einfachheit. Ergebnisse zu bekommen, die man selber zu stande bringt. Ohne Fabrik und Industrie. Natürlich bin ich mir bewusst, dass dies nur im kleinen möglich ist und da nicht mehr alle Gemüse anbauen, Wolle verarbeiten und Kleider nähen können etc. ist es nötig in gewisser Weise (vielleicht in Zukunft in ausgeglicherem und angepassterem Masse als Heute) Fabrik-Betriebe zu haben. Ich denke jetzt auch nicht, dass ich in Zukunft - im Gegensatz zu Pflanzen und Gemüse - nur noch selber Spinne und Stricke (das kann ich übrigens auch nicht wirklich...) damit wir Kleider haben :-)! Trotzdem fasziniert es mich wie es möglich ist, Dinge aus eigener Kraft herzustellen! Und gleicher massen wichtig ist mir auch, dass unsere Kinder dies mit bekommen. Dass das Gemüse, wie auch z.B. der Pullover aus dem Supermarkt nicht einfach so entstanden sind... und auch nicht selbstverständlich sind! Ich bin überzeugt, dass der Bezug zum "selber herstellen" sehr wertvoll ist, auch für die Wertschätzung gegenüber anderen Dingen im Leben.


Nun, wenn jemand geübt ist und mir Tips geben kann übers Spinnen, bin ich sehr froh...

Na dann, farbig gesponnene Grüsse von mir
Melanie

Dienstag, 15. Januar 2013

Bilder der Traummessse Interlaken vom Oktober 2012

Das sind sie nun, die versprochenen Bilder der Traummesse vom letzten Oktober! Leider hatte ich meine eigene Kamera nicht dabei... aber man sieht was es ist : -)


 Da gab es einen festlich gedeckten Tisch mit zwei Blumenmädchen...

Ein Tischset aus weisser Merinowolle mit Seite , aus dem selben Material eine Blumem-Blüte mit Namensschild...

 Ein Ringkissen ebenfalls aus Merinowolle mit Seide (Die Ringe können am Arm der Herz-Elfe befestigt werden)

Ein wunderschöner Blumen-Bogen (Aus dem Rohling des Aja-Kränzchens), gesponsert von der Blumenwerkstatt unter welchem das Brautpaar stand.

Brautpaar

Das Wollkindchen in der Hängematte (ebenfalls ein Aja-Kränzchen-Rohling)

Und natürlich das Aja-Buch unter dem wunderschönen herbstlich dekorierten Aja-Kränzchen
(Die Früchte daran haben übrigens inzwischen die Vögel auf der Verande meiner Mama gegessen:-)! )

Liebe Grüsse
Melanie


Sonntag, 13. Januar 2013

Winter... Frühling...

Ende Woche stand ich mit meiner Mama bei uns im Garten um etwas Rosmarin zu schneiden. Da war der Herr Nachbar gerade dabei den Forsythien-Strauch grosszügig zurück zu schneiden. Darauf meinte Susanna, wenn man die einstellen würde.... die würden blühen....! Ha, sowas muss man mir natürlich nicht 2x sagen... so im Winter... wenn man (also ich) sich sooooo auf Frühling freut! Ich ging rüber, fragte für ein paar Äste, die teilten wir uns schliesslich und ich stellte sie in eine Vase : -)

 
 Zuerst sah es dann so aus! Damit es doch noch etwas von Winter hat, habe ich der Vase ein Halstuch aus Merinowolle umnäht mit Goldfaden "verpasst".


Schliesslich fand ich aber, dass auch die weiss-goldenen kleinen Schellen noch Platz haben sollen. Ich befestigte sie mit etwas Wolle.

So hab ich nun für mich eine schöne, dezente Möglichkeit gefunden, den Winter noch zu geniessen und den aufkommenden Frühlings-Gefühlen doch auch ihren Platz zu geben.


Und bereits nach einem Tag haben sich aus den braunen Knospen die ersten grünen Spitzchen heraus gewagt!

Habt noch einen schönen Sonntag!

Melanie


Montag, 24. Dezember 2012

Ein Geschenk für Euch

Heute ist Weihnachten und ich darf Euch eine neue Kurzgeschichte zum Lesen schenken! Darüber freu ich mich sehr! Die Geschichte ist in Anlehnung an das Aja-Buch und auch von der Autorin Susanna Fuchs selbst niedergeschrieben. Es ist eine Geschichte von Feingefühl und der Verbundenheit zwischen den Menschen, den Tieren, der Natur und ihren Wesen. Wenn wir liebevoll der Natur da helfen, wo "Menschen" sie geschwächt oder gar zerstört haben, können sich für alle auch wieder neue positive Kräfte entwickeln. Das Leben ist nie entgültig, es gibt uns immer wieder die Chance in Liebe zu handeln und neues zu schaffen.


Jetzt wünsch ich Euch viel Freude mit der Geschichte


Anna und Njsa helfen der Zwergenfamilie

In einem kleinen Bergdorf, etwas abseits von den meisten Häusern steht nahe am Waldrand der Lindenhof. Ein alter Bauernhof, auf welchem Anna und ihre Familie wohnt. Mit der Familie leben dort noch Mama-Kühe, Kälber, Ochs und Esel, Schafe und Ziegen, Hühner und Katzen. Eine richtige grosse, bunte Gemeinschaft zu der natürlich auch Alex der junge Hof-Hund gehört.

Anna ist ein aufgewecktes junges Mädchen. Sie ist etwa 12 Jahre alt und am liebsten kümmert sie sich um die Schwarznasenschafe.

Auch an diesem Tag besucht sie ihre Schafe im Stall, streicht ihnen behutsam über ihr wollig-weiches Fell und unterhält sich mit ihnen. Doch heute ist Njsa, eines der grossen Schafe ungewohnt unruhig. „Was hast du Njsa“, fragt Anna besorgt. Njsa läuft zielstrebig zur Stalltür und gibt zu verstehen, dass Anna ihr folgen soll. Etwas zögernd, aber doch ihrem Gefühl folgend, öffnet sie die Stalltür.

Anna nimmt ihren Mantel und die Mütze und eilt Njsa in zügigen Schritten nach. Das Schaf scheint es eilig zu haben, Anna hat grosse Mühe ihr zu folgen. Als Njsa am Ende der Weide rechts abbiegt, fragt Anna ganz überrascht und etwas ausser Atem: „Njsa, willst du die Zwergenfamilie besuchen“ ?. Denn der Weg zur Waldlichtung kennt Anna sehr gut. Im letzten Herbst hat sie beim Spielen im Wald Aja kennengelernt. Ein Zwergenmädchen voller Lebensfreude und einer besonderen Aufgabe! Aja und ihre Familie hat die wundervolle Arbeit rund um die Waldlichtung bei den Bäumen Lichtfäden zu weben. Die Bäume brauchen diese Lichtfäden um gut wachsen zu können! Sie geben ihnen Halt und weisen ihnen die Richtung, sie stärken ihr Wesen und schützen sie von äusseren Einflüssen.

Seit Anna das Zwergenmädchen Aja und ihre Familie kennenglernt hat, besucht sie diese oft. Manchmal schaut sie zu wie die Lichtfäden gewoben werden und manchmal sitzt sie mit Aja an ihrem Lieblingsplatz unter dem Hagebuttenstrauch oder sie singen zusammen Lieder.

Und nun ist sie sicher, dass Njsa in Richtung Waldlichtung will. Warum weiss Anna nicht, aber es scheint wichtig zu sein.

Es wird immer kühler je weiter sie vom Hof weg laufen. Plötzlich bleibt Njsa stehen. Vor ihnen glitzert Gold- und Silberstaub am Boden. Die allerletzten Sonnenstrahlen berühren den vereisten Schneeboden. Der ganze Boden ist gefroren als wäre hier ein Bächlein in der Wintersruhe. Darum konnte Njsa auch nicht weiter gehen! Nur gibt es hier eigentlich gar kein Bächlein! Aber von irgendwo her ist hier Wasser geflossen, welches nun gefroren ist.

Nach einem kleinen Umweg um den eisigen Boden herum stehen die Beiden auf der anderen Seite. Nun bemerkt Anna, dass Unglück! Sie entdeckt eine Stelle an der das Wasser direkt aus dem Schnee ausgetreten sein muss und sie weiss auch warum.

Weil der Schnee zu Boden fiel, bevor der Boden richtig durchgefroren war, ist der Boden zu warm. Der Schnee schmilzt nun durch die ungewohnte Wärme auch vom Boden her statt nur durch die Sonnenwärme von Oben! Wenn es nun weiter tagsüber so warm wird kann die Schneedecke auch rutschen weil ihr der Bodenhalt fehlt. Und gerade bei der nahen Waldlichtung, wo die Menschen so viele Bäume gefällt haben um eine Strasse zu bauen, fehlt nun der Schutz für die kleineren Pflanzen wie der Hagebuttenstrauch.

Darum wollte Njsa hierher, sie muss es irgendwie gespürt haben! Sie müssen Aja und ihre Familie warnen.

Aja hat für heute gerade die letzten Lichtfäden bei der Rottanne gewoben. Sie hat die Beiden schon von weitem bemerkt und hüpft ihnen nun freudig entgegen um sie zu begrüssen. Anna ist ganz aufgeregt und es sprudelt nur so aus ihr heraus. Sie erzählt von Njsa`s Unruhe und ihrem starken Wille sie hierher zu führen. Sie erzählte von dem Eisbächlein das eigentlich keines ist und der Gefahr die nun für die kleinen Pflanzen der Waldlichtung, die nicht so tiefe starke Wurzeln haben besteht wenn die schwere Schneedecke rutscht.

Aja wurde ganz still! Hüpfen mochte sie nicht mehr und sie hatte sogar ein wenig Angst! Denn wenn Menschen in die Natur eingreifen, dann ist für sie alles viel schwieriger und sie müssen sich an viele neue und ungewohnte Zusammenhänge gewöhnen. Was also kann ihnen Hilfe bringen? Das überlegte Aja in aller Stille und mit vielen liebevollen Gedanken an all die Pflanzen die Hilfe brauchen, beginnt sie langsam wieder zu strahlen! „Lichtfäden, mehr Lichtfäden, ganz viele Lichtfäden...“ beginnt Aja plötzlich voller Freude in den Wald hinaus zu rufen. Aja ist ganz ausser sich vor Freude und noch ehe Anna irgendwie zu Wort kommt, ist Aja schon dabei ihre ganze Familie zu versammeln.

Die Idee von Aja, dass alle Familienmitglieder zusammen an einem Ort, nämlich an der schwächsten Stelle ganz viele Lichtfäden zum Schutz und zur Stärkung weben, finden alle wundervoll und sie sind ganz zuversichtlich so den Pflanzen helfen zu können.

Inzwischen beginnt es zu dämmern und Anna und Njsa machen sich auf den Heimweg. Beim Lichtfädenweben können sie der Zwergenfamilie nicht helfen. Ihre Aufgabe ist nun erfüllt und glücklich stapfen die beiden Freude durch den Schnee zurück zum Lindenhof.

Gut angekommen im warmen Stall und der warmen Stube schlafen die Beiden an diesem Abend ganz glücklich und mit wundervollen Gedanken ein.

Susanna Fuchs, Sommer 2012




Und nun wünschen wir Euch von Herzen ganz gemütliche und lichtvolle Festtage
Melanie und Susanna



Dienstag, 18. Dezember 2012

Kinderleichte Tannenbäumchen aus Wolle

Unserem ältesten Sohn, dem geht der Satzt: "Mama, mir ist langweilig" irgendwie besonders leicht von den Lippen...! So auch gestern!  Dann haben wir ganz spontan Tannenbäume aus  Wolle gefertigt! Das geht ganz Kinderleicht und macht Spass!


Zum Nachmachen braucht Ihr einfach ein Holzspiesschen, ewas wo man das Spiesschen hinein stecken kann (wir haben Holz-Rondellen mit einem gebohrten Loch genommen) grüne und braune Wolle und ev. gelbe und weisse Wolle.


Dann wickelt man zu Unterst um den Spiess etwas braune Wolle für den Stamm (ev. mit der Nadel fixieren) dann das Spiesschen einstecken und die grüne Wolle lageweise (von oben Sternförmig) aufeinander schichten. Gegen oben immer kleiner resp. kürzer werden. Die beiden Enden werden jeweils mit den Fingern etwas zusammen "gedreht".

Das geht wirklich ganz einfach und man hat schnell schöne, wollige Tannenbäumchen! Die lassen sich in etwas kleinerer Form auch gut mit einem Faden und Nadel auffädeln, so dass man sie aufhängen kann. Wir haben unsere aber für etwas besonderes gebraucht!

***
Als ich noch ein Kind war hatten wir zu Hause selten einen "richtigen" Adventskranz. Meine Mama hat viel mehr so eine Art Adventsschale gemacht. Die dekorierten wir dann jeweils mit Moos, Kerzen und anderen schönen Sachen. Das ist für mich eine schöne Erinnerung und ich wollte das in diesem Jahr auch so machen! Nur leider war ich etwas spät dran... mit dem Moos... oder der Schnee zu früh... wie auch immer, ich musste mir dann plötzlich auf den letzten Drücker etwas einfallen lassen, wie wir unsere Adventsschale alternativ (zum Moos) gestalten könnten.


Wie Ihr seht, hab ich mich für Wolle entschieden : -) . Eine der Woll-Frauen wollte nämlich bei uns bleiben und so hat sie und das Kindchen jetzt einen kuscheligen Platz in unserer Adventsschale gefunden! Die Sterne sind aus Holz und ich habe sie hier bereits einmal gezeigt. Wie haben sie letztes Jahr am Adventsmarkt verkauft. Sie eignen sich sehr gut um mit Ätherischen-Ölen betreufelt zu werden. Das Ganze sieht jetzt hier einfach "schön" aus:


Zusammen mit den neuen Tannenbäumchen und den Schäfchen - auch aus Wolle, aber nicht von mir - richtig gemütlich. Aber so richtig traumhaft wirkt es erst wenn man das restliche Licht löscht und nur die eine Kerze in der Stube brennt! Leider ist es recht schwer zu fotografieren...


... aber ich wollt Euch das einfach zeigen! Seht Ihr, wie es an der Wand einen Schatten gibt, der sieht aus wie ein Engel! Da könnt ich stundenlang sitzten und schauen!!! Und dann das Licht aus dieser Wolle heraus...

... naja, zugegeben, auf den Fotos wirkt es nicht ganz so enorm! Aber Ihr könnt Euch das sicher vorstellen : - )!!!

Lichtvolle Advents-Grüsse für Euch
Melanie