Posts mit dem Label Rezepte werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Rezepte werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 19. Oktober 2015

Schoggi-Guetzli mit Kakaobutter; vegan

Guten Tag

Unser ältester Sohn wollte die letzte Woche Schoggi-Guetzli backen. Da wir Beide seher gerne neues Rezepte erfinden, haben wir einige Zutaten die wir zu Hause hatten zusammen gestellt und muter drauf los experimentiert. Mit Experimenten ist es immer so eine Sache, man weiss nie wie es raus kommt! Aber ich kann Euch sagen; wir hatten so ein Glück!!! Die Guetzli sind soooo gut gekommen, dass sie für uns einfach perfekt waren.


Und wir haben doppelt Glück! Zum Einen ist das Resultat wunderbar geworden und zum Andern (und das ist das Beste daran) haben wir (im Gegensatz zu anderen Malen) ganz genau aufgeschrieben was und wieviel wir verwendet haben! So können wir sie nun genau wieder so backen! *freu*


Wie bereits im Titel ersichtlich sind die Guetzli vegan.
Wir haben dafür gebraucht:

Nüsse gemahlen
Ur-Dinkel Weissmehl
85% Edelbitterschoggi
Kakaobutter
Zucker
und etwas gem. Zimt

Die Guetzli haben wir kurz im Backofen gebacken, dann auskühlen lassen und mit 85% Edelbitterschoggi bestrichen, dann zerkleinerte Nüsse (vorher kurz angeröstet) und etwas Rosenblütenzucker drauf gegeben!

Die Guetzli haben wir am Nachmittag gebacken und am Abend probiert! Allerdings haben wir festgestellt, dass die Guetzli am nächsten Tag vieeeel besser waren! Und zwar nicht nur der Geschmack war noch besser, sonder auch die "Konsistenz" ! Ich habe das erste mal mit Kakaobutter gebacken...vielleicht liegt es daran, dass er bei Zimmertemperatur diese Zeit braucht um richtig fest zu werden!? Auf jedenfall waren sie am Tag des Backens wesentlich "krümmeliger" als am nächsten Tag!

Bis bald!
Herzliche Grüsse
Melanie



Samstag, 17. Oktober 2015

Rosenzucker, Mandelmilch und Vegane Pralinen

Guten Tag !

Wir haben im Spätsommer wieder unseren beliebten Rosenzucker hergestellt. Zucker ist ein kostbares Lebensmittel, es sollte daher behutsam verwendet werden. Ebenso wie kostbar ist es auch wertvoll, Zucker sind Kristalle, und die tun dem Menschen gut! Ich glaube guten Zucker im gesunden Masse ist wertvoller als schädlich wie so oft behauptet wird!

Zucker in Kombination mit den Rosenblüten ist wundervoll! Schaut Euch nur mal die Farbe an !
Das ist nur brauner Zucker mit Rosenblüten !


Der Zucker schmeckt sehr fruchtig und kann für vieles gebraucht werden. Am besten schmeckt er "roh", denn wenn er zum Backen verwendet wird, verliert er von seinem wunderbaren Duft!

Wir haben auch ein Glas mit Rosenzucker dem wir noch Vanillemark und Stängel (nur zum Lagern und Reifen) beigegeben haben. Dieser Zucker bekommt dann zusätzlich ein warmes, wohliges Aroma !

Als wir das letzte Mal Mandelmilch selber gemacht haben...


... brauchten wir das "Mandelpulver" das nach dem Auspressen übrig bleibt für diese Veganen sehr leckeren "Pralinen"


Darin sind nebst den Mandeln, nur etwas Rosen-Vanille-Zucker (allerdings von einer helleren Duftrosensorte, darum ist es eher sehr hellrot) und Kokosfett. In dieser Kombination bekommt der Rosenzucker eine Himmlisch-Irdische Geschmacksnote!


Kühl gelagert schmecken sie am besten!
In diesem Sinne Euch Allen ein gemütliches Wochenende!

Herzliche Grüsse 
Melanie






Montag, 25. März 2013

Mini- Baileys-Gugelhöpfli

Für alle die gerne backen, hier ein Rezept von mir für Baileys-Gebäck


Zutaten:

1dl Rahm
1/2 EL kaltlösliches Kaffeepulver
1 EL Kakao
3 EL Whiskey
100 gr. Mehl
60 gr. Zucker
1 P. Vanillezucker
1/2 TL Natron
1 knapper TL Backpulver
1  Ei

Rahm, Kaffepulver, Kakao und Whiskey gut vermischen (schütteln), zur Seite stellen
dann Mehl, Zucker, Vanillezucker, Backpulver und Natron vermischen, das Ei und die flüssige Masse beigeben und alles "mixen".

Dann die Teigmischung in die Formen geben. Bei mir hat es ca. 20 ganz kleine Gugelhöpfli gegeben. Das Rezept kann für "normale" Muffins auch gut "verdoppelt" werden.

Meine Mini-Gugelhöpfli waren 10 min. bei 180 Grad im Backofen. (Muffins haben 15-20 min.)

(Nicht das Euch jetzt die grösse auf dem Bild irritiert: das Emaille-Abtropf-Sieb ist auch eine Mini-Ausführung)

Ich hab vor vielen Jahren mal ein Rezept für Baileys bekommen, seit daher dient es mir immer wieder für Backkreationen:-).

Wer gerne selbst Baileys machen möchte:

2 1/2 dl Rahm
1 EL Kakao
1 TL kaltlösliches Kaffeepulver
ca. 10 EL Whiskey
2 gehäufte EL Puderzucker

alle Zutaten gut verschütteln und kühl stellen.



Ich wünsch Euch eine WUNDERvolle Osterwoche!
Liebste Grüss
Melanie





Mittwoch, 13. März 2013

Happy Birthday

Heute hab ich Geburtstags-Kuchen gebacken. Und da hab ich etwas gemacht, was ich noch nie (!) gemacht habe: ich habe Rhabarbern gekauft!
Ich habe vor Jahren ein Rezept für einen Rabarberkuchen mit Vanille-Füllung zur Seite gelegt. Weil ich aber bis vor kurzem keine Gugelhopfform hatte und schon gar keine Herzform (wie im Rezept) habe ich ihn nie gemacht! Und vor paar Wochen war die Herzgugelhopfform im Ausverkauft...


Tja, was soll ich sagen! Ich hab mich von dem Gedanken verführen lassen für meinen liebsten Mann, der heute Geburtstag hat einen solchen Kuchen zu backen! Und ich sage Euch, er war seeeeeehr lecker! Ich werde ihn grad wieder backen sobald unsere Rhabarbern reif sind!


Ich habe sowohl den Teig wie auch die Vanillefüllung mit Rohrzucker gemacht, er ist darum vom Kontrast her nicht ganz so schick wie auf dem Rezeptbild... macht aber überhaupt nichts!

Und eines kann ich Euch sagen: Heute vor 14 Jahren, da war es so warm, dass man im ganz dünnen Pulli spazieren gehen konnte!!! Und Heute... naja, seht selbst wie Düster das Licht ist...


... abgesehen von den Blümchen sieht es fast ein bisschen aus wie im Herbst... wohlverstanden, es war Mittag! Naja, nun ist sie eben auch bei uns angekommen, die Kälte! Schneien tuts nicht... bis jetzt!

So und nun will ich Euch noch das Rezept verrate, damit Ihr ausgerüstet seid, wenn die Rhabarber-Saison im Garten los geht!

Rezept ist für eine Gugelhopfform von 2 Liter

Für den Vanille-Pudding:
3 dl Mich
Mark einer Vanilleschotte
2 EL Maizena
1 Eigelb
3 EL Zucker

Alle Zutaten mischen und unterständigem Rühren aufkochen. Sobald es bindet vom Herd nehmen und ca. 2 min. weiter rühren. Dann durch ein Sieb in eine Schüssel streichen und auskühlen lassen.

Für den Teig:
150 gr. Butter
220 gr. Zucker
1 Prise Salz
4 Eier

alles gut verrühren, danach 400 gr. Rhabarber in Würfel dazugeben
200 gr. Mehl und 1 TL Backpulver ebenfalls dazugeben und alles gut vermischen.

2/3 der Teigmasse in die vorbereitete Form geben
dann den Pudding in einen Spritzsack mit glatter Tülle (12mm) einfüllen und Tülle ca 1 cm in den Teig halten und ringsum verteilen (ich hatte kein Spritzsack, habe die Masse mit dem Kaffeelöffel sorgfälltig verteilt.)

Danach der letzte Drittel des Teiges drauf verteilen und ab in den Backofen
Backen in der unteren Hälfte des vorgeheizten Ofens bei 180 Grad 40 min.
Etwas abkühlen lassen und auf ein Gitter stürzen und nach Belieben dekorieren!



Nun wünsch ich Euch ganz gemütliche Tage
Liebste Grüsse,
Melanie





Montag, 14. Januar 2013

Kiwi-Geschenk

Letzten Herbst haben wir diese wunderbaren kleinen Kiwis von den Schwiegereltern bekommen. Sie wachsen seit Jahren bei ihnen im Garten.


Zusammen mit dem sehr leckeren Jogurt von hier und Rosenzucker mit Sonnenblumenkernen *geröstet* habe ich uns ein kleiner Nachtisch gezaubert.


Sehr lecker war das! Allerdings muss man wissen, dass Kiwi mit Jogurt nicht ganz einfach ist, wegen der Säure! Die Kiwis müssen frisch ins Jogurt und dann gegessen werden (also nicht im Voraus machen). Die kleinen Kiwis sind aber auch nicht so geprägt von der starken "Säure" wie die der grossen Geschwister. Man isst sie auch "ganz", da sie keine Häärchen haben, sondern eine glatte Haut!


Den Kiwi-Jogurt hab ich dann mit einer Mischung aus Rosenzucker (selbstgemacht) und Sonnenblumenkernen verfeinert. Der Rosenzucker mit etwas Butter in der Pfanne "rösten" dann noch die Sonnenblumenkernen beigeben und mit-rösten.

Als wir den "Herbst-Genuss" gegessen haben, hätte ich nie daran gedacht, dass ich ein paar Monate später (anfang Januar) zum Geburtstag selbst so einen Kiwi-Strauch bekommen würde!!!

Ja, da ist meinem lieben Tantchen und der lieben Cousine eine  grosse Überraschung gelungen! Jetzt wartet der neue Mitbewohner geduldig mit vielen anderen Pflanzen in unserem tollen "Pflanzen-Keller" darauf im Frühling in den Garten zu ziehen. Im Gegensatzt zu den anderen Pflanzen wie Geranien, Zitronenverbenen, Jasmin u.a. wird der Kiwi-Strauch aber in die Erde gepflanzt und wird dann die nächsten Winter tapfer draussen wohnen bleiben können : -)!

Liebe Schnee-Regen-Grüsse
Melanie




Dienstag, 18. Dezember 2012

Stern-Blüten-Pasta

Ich habe für Weihnachten Pasta vorbereitet. Aus selbstgemachtem Pastateig, ganz dünn ausgewallt, lassen sich sehr gut beliebige Motive ausstechen. Vor etwa 6 Jahren hab ich bereits mal solche Pasta-Sterne gemacht an Weihnachten. Damals mit Basilikum-Pesto. Allerdings hab ich es wohl etwas mit der Pestomenge übertrieben : - )! Da im Rezept steht: Öl beigeben, dachte ich dann nehm ich grad Pesto (die ist ja auch ölig)! Die Idee wäre gut gewesen, nur sollte man darauf achten, dass dann die Ölmenge (in der Pesto) in etwa der Öl-Angabe vom Rezept entspricht : - ) !
Also dachte ich, in diesem Jahr mach ich etwas anderes und hab mich für getrocknete Blüten entschieden.


Dem Mehl hab ich einfach Rosen-, Ringelblumen und Kornblumenblüten beigegeben. Die Blüten habe ich zusammen mit dem Salz im Mörser "verkleinert".


Richtig schön diese Farben im Teig, gell! Beim Kochen verlieren die Pastas zwar etwas an Farbe, aber die Blüten kann man noch gut erkennen. Ich gebe dann einfach zur Deko noch einige "getrocknete" Blüten bei, wenn ich "anrichte"!

Und hier das wirklich einfach Rezept:

300g Mehl
1/2 TL Salz
1 EL Öl
3 frische Eier
3 EL Blüten
(pro 100g Mehl einen guten EL voll Blüten)

Wenn man den Blüten zum mörsern oder mixen bereits das Salz beigiebt, lassen sie sich einfacher verkleiner.

Mehl und Blütensalz vermischen, Öl und Eier beigeben und von der Mitte heraus den Teig vermengen und kneten bis ein geschmeidiger Teig entsteht. (Bei Ruch, oder Vollkornmehl etwas mehr Flüssigkeit beigeben)
Den Teig unter einer heiss ausgespühlten Schüssel ca. 30 min, ruhen lassen, dann mit etwas Mehl ganz dünn auswallen.

 
Nun kann man den Teig schneiden oder eben Motive ausstechen. Die Überresten einfach wieder gut zusammenknetten und nochmals auswallen. Oder - so wie ich - grad zum Abendessen kochen!
Die fertigen Sterne auf einem Küchentuch gut trocknen lassen. Die Teigmenge (ohne Abresten) reichen gut für 4 Personen als Vorspeise (mit Abresten etwa für 6 Personen).

Frische Teigwaren brauchen etwa 3-5 min. zum kochen, getrocknete ca. 5-10 min.

Gut getrocknet lassen sich die Teigwaren schön verpackt natürlich auch wunderbar verschenken!

Mehlige Grüsse
Melanie


 




Montag, 17. Dezember 2012

Dörrobst-Schnitten / Backmischung zum Verschenken

Irgendwie war gestern soooo ein fauler Tag... wir sind alle recht müde und nicht gerade "produktiv". Macht ja nichts! Aber am Abend überkam's mich dann plötzlich doch noch und ich musste unbedingt etwas "herstellen".  Also ab in die Küche... hack, hack, mix, mix und fertig sind die "schnellen" Fruchtschnitten.


Die Fruchtschnitten kann man sehr gut den Bedürfnissen (süss, fruchtig, schoggig, würzig etc.) anpassen und die Zutatenmenge selbst etwas anpassen. Ich schreib Euch darunter das Rezept so wie ich es bekommen habe (und in Klammern meine Anpassungen). Die Fruchtschnitten eignen sich auch sehr gut um als Backmischung verschenkt zu werden! 


Dörrobst-Schnitten

Zutaten:
100g Mehl
1 TL Backpulver
200 g Zucker (150 g Rohrzucker)
1 Priese Salz
150 g gemahlene Haselnüsse / Mandeln
(in der Bratpfanne ohne Öl leicht anrösten, 
ein paar ganze Haselnüsse oder Mandeln grob zerkleinert)
100 g dunkle Schokolade, fein gehackt
200 g getrocknetes Mischobst (ca. 220g)
(Feigen, Datteln, Aprikosen, Zwetschgen,  Äpfel)
(etwas Zimt oder abgeriebene Zitronen-Schale)

alle Zutaten bis hier miteinander vermischen (dieser Teil wäre dann die Backmischung zum verschenken), dann...

2 dl Rahm
4 Eier, verklopft
2 Esslöffel Zitronensaft

...dazugeben und alles gut mischen.
Die Teigmenge reicht für eine Springform von 26 cm Duchrmesser, meine Form war etwas grösser, dann werden einfach die Schnitten etwas flacher.
Im vorgeheizten Backofen auf 200 Grad ca. 25 min. backen.


"Ä Guete" wünsch ich Euch
Melanie



 

Sonntag, 16. Dezember 2012

Kräuterbäder

Gestern war der letzte Adventsmarkt für uns in diesem Jahr. Nebst den Aja-Büchern und Karten haben wir auch Teemischungen und dekorativ verpackte Kräuter für Hand- oder Fussbäder im Sortiment.


Das Ganze ist eine schöne Idee zum Verschenken. Und, es ist ganz einfach zum machen! Ihr braucht dafür einfach Kräuter nach belieben


In unseren Säcklein ist folgendes enthalten:


Zu den Kräuter gibt man noch - wenn man möchte - ein paar Tropfen Ätherische-Öle, ganz nach dem eigenen Geschmack.
Zudem braucht Ihr noch leere Teebeutel aus dem Supermarkt.
Die Kräuter werden dann in die Teebeutel abgefüllt und entweder mit der Nähmaschine vernäht, oder mit einem Faden zu gebunden. So hat man noch die Möglichkeit ein "Zettelchen" zu befestigen. Vielleicht mit dem Inhalt drauf, oder einem guten Wunsch, da sind der Kreativität ja keine Grenzen gesetzt!


Die gefüllten Teebeutel legt man dann in einen Behälter oder wie wir hier in einen "Brot-Beutel" (der sich überigens sehr gut eignet um Kräuter zu lagern!) Dann das Ganze noch schön verziehren und man hat relativ schnell ein tolles Geschenk!

Ich mag Kräuter in Bädern sehr gerne! Egal ob Hand- oder Fussbad. Aber auch im Vollbad sind sie herrlich! Wir haben die Erfahrung gemacht - auch beim Tee - dass die Leute es gerne haben, wenn die Kräuter in einem Beutel sind und nicht in der Wanne, oder der Tasse herumschwimmen (oder sie noch extra ein Sieb brauchen)! Die jenigen denen das nichts ausmacht, die machen sich die Kräutermischungen eh schon selbst : - )! In den Beuteln sind sie "Jedermann/Frau"-tauglich. Zudem sieht man die ganzen Kräuter durch das nasse Beutelchen dann auch sehr schön!

Liebe Wohlfühl-Grüsse
Melanie


Samstag, 13. Oktober 2012

Pflaumen-Marmelade in schönen Gläser

Wie versprochen gibts nun noch ein paar Beispiele, wie man z.B. Marmeladen Gläser schön dekorieren kann und ein Rezept für eine leckere Pflaumen-Marmelade.


Meine Marmaldengläser habe ich mit den Filzrondellen von hier be-hut-et : -)! Gebunden mit schönen Bänder oder Filzschnüren, oder auche einem Gummifaden halten sie am Glas genauso wie ihre Verwandten aus Stoff oder Papier : -)!


Oben auf dem Deckel hat man dann die Möglichkeit etwas - vielleicht passend z.B. zur Jahreszeit, zum Inhalt, oder zum Anlass - zu dekorieren. Da sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt! Letzen Winter habe ich auch mit diesen  Holzsternen (die man dann noch mit einem Duftöl beduften kann, das man dazu verschenkt) Gläser dekoriert. Ich denke da könnte man auch gut einen Geldschein zum schenken "unterbringen" und und und.

Und nun genug dekoriert, hier endlich zur Marmelade.
Die Geschichte dazu ist die: Ich glaub, es war ende August, da hat Nina auf ihrem bezaubernden  Foodblog eine "Ausschreibung" gemacht, wo sie Rezepte nach dem Moto: "Gegensätze, Ungleiche Duette" suchte. Ich hab mich dort per Mail mit nachstehendem Rezept gemeldet, doch leider ist mit dem Mailkontakt etwas schief gegangen, so dass es dann nicht mehr geklappt hat. Ist aber nicht schlimm, denn ich zeig euch das Rezept jetzt einfach heute! Und den Blog von Nina "müsst" ihr dringend besuchen, wenn ihr ihn noch nicht kennt! Ich finde ihre Werke wie gesagt, sehr bezaubernd. Man sieht dass sie mit viel Liebe kocht und backt Vorallem auch die Rezeptideen für Kinder sind unglaublich kreativ und toll.

Und nun hier mein Rezept für eine Marmelade wo die "Gewürze" die Gegensätze bilden:

Ihr gebt zusammen in eine grosse Pfanne: 

1kg Pflaumen entsteint (oder Zwetschgen)
ca. 400 gr. Rohrzucker
2 bio Zitronen, davon der ganze Saft und die abgeriebene Schale
ca. 1/2 bis 1 1/2 TL Zimt (das ist vom eigenen Geschmack abhängig), ich habe einen gestrichenen TL Zimt genommen und fand es - für mich - sehr abgerundet mit der Zitrone

Das Ganze dann aufkochen (je nach Vorliebe noch pürrieren) und einkochen, wie bei "normaler" Marmelade (Löffel-Test auf einem Teller)

Die Idee Zitronensaft und Zitronenschale mit Zimt zu kochen hatte ich aus der Not heraus : -)! Wir hatten sooo viele Pflaumen und Zwetschen dieses Jahr... schön, eigentlich, aber doch zuviel, wenn man die Marmelade davon nicht mag. Irgendwie war mir der Gesamt-Geschmack immer zu süss... und da dachte ich wenn ich genügend Zitrone und noch Zitronenschale beigebe, dann könnte es vielleicht gehen! Und siehe da, das Ergebnis finde ich genial - also für mich - einfach zum wieder-machen, nächstes Jahr : -)!

Wer weiss, vielleicht schmeckt auch das ja auch?

Liebste Grüsse
Melanie





Donnerstag, 23. August 2012

Rituale für besondere Momente

Es ist jetzt bereits 2 Wochen her seit bei uns die "Schule" wieder begonnen hat. Für unsere Familie wieder eine Veränderung im Alltag. Waren die letzten 2 Jahre geprägt von Kindergartenaktivitäten des Ältesten und dem spielerischen Zusammenwachsen der 2 anderen Geschwister zu Hause, sind jetzt 2 Kinder, die einen grossen Teil ausswärts betreut werden.


Zum Einen geht der Grosse nun in die Schule. Neue Lehrer, viele Kinder in der Pause und auf dem Schulweg, viel neues zu Lernen und zu Entdecken... ! Zum Andern der Mittlere der neu in den Kindergarten geht und somit auch die kleine Schwester die nun mit der Mama "alleine zu Hause" ist... ! Auch für sie beide oder besser gesagt für uns 3 ist das eine neue Situation! Neues zu Organisieren, neue Emotionen die begleitet und verarbeitet werden wollen! Für mich braucht es auch wieder aufs Neue Vertrauen! Vertrauen darauf dass die 2 Kinder - die nun mehr und mehr "fremd" betreut werden - es gut haben und sich so entfalten können, wie es für sie am besten ist!


In meiner Familie bin ich sehr geborgen aufgewachsen! Für meine Mama - und so dann auch für mich - waren Feste und Rituale wichtige Eckpfeiler dafür! Und so ist es auch bei uns. Ich versuche im Alltag gewisse Abläufe immer gleich zu gestalten oder einzuhalten... besondere Momente sollen besonders gefeiert werden... wichtige Ereignisse sollen genug Raum und Aufmerksamkeit haben... aber auch "scheinbar alltägliches" soll manchmal besonders sein!


Und vor 2 Wochen war am Sonntag so ein besonderer Moment. Ein wichtiges Ereignis stand bevor! Der Schul- und Kindergartenanfang. Das wollten wir feiern! Was ihr auf diesem Bild seht, ist das Aja-Kränzchen. Ich hab es hier bereits mal erwäht, dass es uns auch durchs Jahr begleitet.

Das Aja-Kränzchen hat meine Mama dekoriert! Das Aja-Kränzchen ist Symbol für Schutz und Geborgenheit. Und das ist etwas wichtiges für uns Menschen! Einen Ort zu haben, der uns Schutz und Geborgenheit gibt! Je nach "Thema" wird das Kränzchen bei uns speziell dekoriert. Susanna hat in dieser Version vom Aja-Kränzchen viel Symbolik "verpackt". ABC, das kann man erraten, es soll den Teil der Schule symbolisieren, auf der anderen Seite das Bärchen mit dem Springseil ist für das freie Spielen und "sein" im Kindergarten gedacht. Der Yakari durfte nicht fehlen : -) er ist halt "cool" und "begleitet die beiden Buben auf dem Kindergartentäschli und dem Schulsack : -)! Die beiden Federn sind für mich gedacht... sie symbolisieren das Los-Lassen, das Fliegen-Lassen meiner beiden Buben. Die Kerze ist Symbol für Licht, die Rose für Liebe, der Engel als "Beschützer", die Schneckenspiral für die Wege die weiter und weiter gehen im Leben. Die Elfe soll daran erinner, die kindliche Wahrnehmung zu bewahren. Eingebettet ist alles in Moos, das hat für sich selbst auch eine Schutz-Symbolik.

Gefeiert haben wir bei den Grosseltern, gegessen, gespielt, gelacht, gesungen...

Fürs Dessert hab ich nach diesem Rezept einen Herz-Kuchen gebacken. Allerdings mit Pflaumen aus unserem Garten und Mandelscheiben.


Nun freu ich mich auf die nächste Gelegenheit zu Feiern... die kommt bestimmt schon bald : -)!
Liebste Grüsse, Melanie



Donnerstag, 9. August 2012

Kinderleichter-Brombeerkuchen

Unser Haus liegt schön am Waldrand... und vor ein paar Jahren hat unser Nachbar ein Brombeer-Setzling aus dem Wald mitgebracht, der nun prächtig in unserem Garten wächst und wächst : -) ... und ganz viele feine Wald-Brombeeren gibt... für Jogurt, Marmelade, heisse Beeren und Kuchen !

Heute hatten wir Besuch und da hab ich ganz spontan ein Kinderleichtes Kuchenrezept hervor genommen und einen Kuchen mit frischen Brombeeren gebacken.


Und hier das wirklich ganz einfache Rezept:

2 Tassen Mehl
1 Tasse Zucker
1/2 Päckli Backpulver
1 Prise Salz
1 Zitrone (Saft und Schale)
2 Eier
110 gr Butter, flüssig
1 dl Sahne
1/2 - 1 Päckli Vanillezucker

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und kräftig mixen.
Teig in eine Sprinform geben, Beeren (ich habe ca. 2 Handvoll Brombeeren genommen) und Pinienkerne  auf dem Teig verteilen.

Danach ca 20 min. bei 200 Grad backen.

Anstelle von Pinienkernen können auch Mandelstifte oder Mandelscheiben genommen werden.

Auf dem Grundteig können z.b. Blaubeeren,  Kirschen (entsteint) Himbeeren, Rhabarbern verteilt werden. Auch Äpfel eignen sich gut. Ich passe einfach je nach Früchte etwas den Zucker im Teig an. D.h. Äpfel brauchen weniger süssen Teig als z.B. Rhabarbern. Ich habe auch schon Orangen genommen und statt 1 dl Sahne, 1dl Orangensaft genommen, da hab ich einfach 10 - 20 gr. mehr Butter verwendet...
Ihr seht also, der Teig eignet sich auch sehr gut zum Experimentieren : -)

Die doppelte Teigmenge reicht übrigens gut für ein rechteckiges Kuchenblech (Blechkuchen).

Fruchtige Grüsse
Melanie





Montag, 6. August 2012

Wie versprochen...

... auf Wunsch noch die süssen Rezepte

Aargauer Rüeblitorte
(Aargau ist ein Kanton der Schweiz und Rüebli ist Schweizerdeutsch und heisst Karotte, Möhre, Mohrrübe oder wie das gelbe Wurzelgemüse sonst genannt wird)


Das Rezept ist aus dem TipTopf Kochbuch 
Die Menge reicht für eine Springform von 24 cm Durchmesser

5 Eigelb
150 gr. Zucker
1 Prise Salz
2 EL warmes Wasser
(rühren bis die Masse hell und schaumig ist)
1/2 bio Zitrone, (Schale dazureiben)
250 gr. Rüebli (schälen, sehr fein dazuraffeln, alles mischen)
1/2 KL Zimt und 1Msp. Nelkenpulver (beifügen, mischen)
(ich habe zusätzlich etwas Kardamom-Pulver beigegeben)
5 Eiweiss (zu Schnee schlagen auf die Masse geben)
250 gr. Mandeln (darüber streuen)
(ich habe 150 gr. Mandeln genommen und 100 gr. Kokosraspeln und beides zusammen in einer beschichteten Bratpfanne leicht geröstet)
75 gr. Mehl und 1/2 KL Backpulver (dazusieben und mit den Mandeln sorgfältig darunter ziehen)
Bei 180 Grad während 45-55 Minuten in der unteren Ofenhälfte backen! (mein Häschen hatte nicht so lange, da er flächenmässig grösser war und deshalb nicht so hoch und füllig... mit dem Nadel-Test klappts am Besten)

Die Form habe ich "selber" gemacht mit Hilfe des genialen Silikon-Magnet Bandes von BettyBossi. (ich wollte für Euch den Link finden, aber irgendwie find ich das "Ding" im BettyBossi-Shop grad überhaupt nicht!!! Sorry)

Und nun noch die Cupcakes aus dem Magazin Jeanne d' Arc Living

4 Eier
400 gr. Zucker (ich habe beschlossen, dass 350 gr. auch reichen und ich bin mehr als froh, dass ich nicht mehr genommen habe!)
300 gr. Butter (auch da hab ich um 50 gr. reduziert, also nur 250 gr. genommen und fand auch hier, dass es mehr als genug ist!)
600 ml geriebene Mohrrüben
350 gr. Mehl
3 TL Backpulver
2 TL Zimt (den schmeckt man gut raus find ich)
2 TL Vanillezucker

Die Butter schmelzen und abkühlen lassen. Mehl, Backpulver, Zimt und Vanillezucker in einer Schale vermengen. Die Eier gemeinsamt mit dem Zucker schaumig schlagen und anschliessend die Butter dazugeben. Anschliessend die geriebenen Mohrrüben und die Mehlmischung unterrühren. 
Bei 180 Grad für ca. 15 Minuten Backen. 
Das hat bei mir 20 Stück gegeben.

Frischkäsecreme:
200 gr. Sahnefrischkäse
100 gr. Butter
100 gr. Puderzucker
2 TL Vanillezucker

Alle Zutaten mit dem Handmixer vermengen, bis sich eine homogene Creme ergibt.

Das Ganze hab ich dann mit frischen Blüten dekoriert!

Allerdings fand ich die Frischkäsecreme viel zu süss und "mastig" ! Ich bin zwar kein guter Massstab was "süss" betrifft, aber das nächste Mal nehm ich einfach nur Schlagrahm und Blüten für die Deko :-)!

Süsse Grüsse
Melanie








Von Filz- und Tortenhäschen

Im letzten Dezember hab ich für mich die Faszination "Wolle" entdeckt. Ganz genau genommen ist eigendlich Claudia vom "Wichtelzwerg-Blog" Schuld daran:-))))! Meine Mama ist auf ihren wundervollen Blog gestossen und fand, das wäre doch eine Idee, die Figuren aus unserem Kinderbuch etwas "hand-fester" zu gestalten! Gedacht getan oder so ähnlich... ich habe mir Märchenwolle und ein Buch gekauft und dann gings los! Richtig verzaubert hat mich diese Welt, so zart und fein und doch so gegenständlich! Fasziniert von dieser leichtigkeit der Figuren war ich mir sich, dass ich nie Nass-Filzen würde... zu grob war mir irgendwie der Gedanke daran! Tja und was aus dieser Überzeugung wurde.... seht selbst:


Irgendwann, gegen Ende des Winters fiel mir ein, dass wir in der 3. oder 4. Klasse einmal einen Filz-Hut NASS (!!!) gefilzt haben! Und ich erinnerte mich, dass mir das Spass gemacht hat! Da es ein Erlebnis aus der Unterschule war, dachte ich,  dass es nicht so schwer sein kann... dem Internet sei Dank, hab ich raus bekommen wie man das nun schon wieder macht und seit da sind doch das Eine oder Andere "nasse" Filz-Werk entstanden! Und das Täschchen auf dem Bild ist ein Geschenk zum 2. Geburtstag unserer Tochter! Da ich den Häschen-Kopf bereits im Winter gefilzt hatte und zu faul war um es wieder "anfilzbereit" zu machen, hab ich es auf das Täschen aufgenäht! "Verschönert hab ich das Ganze noch mit Stoffrosen und Gold-Garn! Das Häschen war nicht Zufall, unser Töchterchen mag Häschen eben sehr gern, darum gab es passend dazu auch einen Möhren-Häschen-Kuchen.


Das Rezept ist aus dem TipTopf (Aargauer Rüebli-Chueche). Und weil ich in den letzten Tagen noch ein Rezept "gluschtig" fand für Cupcaks, probierte ich das auch noch aus!


Die Deko-Idee habe ich von meiner Mama. Sie trocknet immer Ringeblumen-Blüten um ihren Möhrenkuchen zu dekorieren, weil sie die Marzipan-Möhren nicht so gerne mag! Und weil es jetzt noch Blüte-Zeit im Garten ist, hab ich frische Blüten genommen und fand, blaue Kornblumen und die weissen Blüten der wilden Möhre würden auch noch gut zu den orangen Ringelblumen passen:-)!
Wer die Rezepte gernen hätte, schreibt doch einfach einen Kommentar oder ein Mail, ich geb sie gerne weiter, aber dieser Beitrag ist jetzt - glaub ich - bereits genug gross geworden:-)!

Seid lieb gegrüsst
Melanie

Freitag, 22. Juni 2012

Johannisbeer-Indianer-Bowle

Müde aber sehr glücklich über den gelungenen Nachmittag ganz im Zeichen der Indianer:-)!

Ich habe gestern geschrieben, dass ich den Johannisbeersirup für die Bowle von heute brauche!
Und so sah sie aus:



... die Kinder haben sie geliebt!!!

Und so hab ich sie gemacht:

3 Liter Lindenblütentee kochen und abkühlen lassen
7dl Johannisbeersirup beigeben, umrühren und wer will kann noch Johannisbeeren beigeben (sie sinken allerdings zu Boden...)
kühl stellen und direkt vor dem Servieren noch ca. 1 Liter Mineralwasser (auch gekühlt) dazu geben.
Wer die Bowle mit z.B. Himbeer- oder Holunderblütensirup macht, kann zum Schluss noch etwas frische Zitrone beigeben. 

Nun wünsch ich Euch ein schönes, gemütliches Wochenende!
Melanie

Donnerstag, 21. Juni 2012

Johannisbeer-Sirup

Nun sind auch bei uns die Johannisbeeren reif für die Ernte!

Morgen gibts ein Indianer-Fest für unseren Grössten:-)! Da will ich eine Johannisbeer-Bowle machen. Dafür brauch ich Johannisbeer-Sirup, den hab ich heute Morgen gemacht.


Verwendet habe ich ca. 1000 kg Beeren (nicht entstiehlt) und etwa 300gr. Rohrzucker.

Die Beeren kurz in einem Löchersieb überbrausen, danach mit etwas Wasser (ca. 2dl) in der Pfanne aufkochen bis die Haut der Beeren spring.
Dann die Beeren durch ein Gaze-Tuch absieben. 
Flüssigkeitsmenge abmessen (bei uns gab es ca. 600ml)
je dl 40-50gr. Zucker beigeben.
(Ich habe zusätzlich zur Saft-Zucker-Mischung noch ein grosses Zweiglein Zitronenverbe beigegeben, welches ich mit aufgekocht habe.)
Die Mischung aufkochen, ev. abschäumen und in saubere, vorgewärmte Flaschen abfülleln, sofort verschliessen.

Beim Blog vom "Wichtelzwerg" könnt ihr noch ein kleines Johannisbeerbübchen aus Märchenwolle bestaunen. Ein wundervoller Blog, wo wir immer wieder gerne rein schauen!

Sonnen-Grüsse
Melanie


Montag, 18. Juni 2012

Kartoffeln im Topf gepflanzt

Die letzten Tage war so richtig Kartoffelsalat & Co. - Wetter!


Während dem Kartoffelsalat zubereiten erinnerte ich mich, dass ich Euch hier noch eine Idee zeigen wollte!

Bereits das 3. Jahr pflanzen wir mit den Kindern Kartoffeln nicht nur in den Garten, sondern auch in einen grossen Topf.


Die Idee hab ich aus diesem Buch:  Vom Beet in den Topf

Die Kinder sind begeistert ! Während das "herkömmliche" Kartoffelgraben die pure Spannung und Überraschung ist, können sie bei der Ernte der Topfkartoffeln dann auch sehen was da "unten" eigentlich genau wächst! Denn wenn man den Topf für die Ernte "kippt", kommen die Kartoffeln noch mit den Würzelchen an-einander-hängend zum Vorschein! Die Kartoffeln werden nicht riesig im Topf, aber sie eignen sich gut für Kinder-Bratkartoffeln etc. ! Zudem ist diese Variante eine gute Möglichkeit auch für Familien die keinen Garten zur Verfügung haben. Die Kinder können trotzdem etwas pflanzen und ernten und die Überraschung ist auch garantiert:-)!

Ich husche jetzt in den Garten 
Melanie




Sonntag, 17. Juni 2012

Gemütlicher Sonntag

Heute war so ein schöner Tag den wir ganz gemütlich beim "Plantschen", Spielen, Kochen und Essen am Feuer bei uns im Garten verbracht haben.

Wir haben mal wieder ein Rezept aus dem Kochbuch "Wilde Küche" von Susanne Fischer-Rizzi ausprobiert. Gekocht haben wir ein "Poulet" auf einem Heubett im Topf! Unglaublich lecker sag ich Euch!


Dazu gibt man in einen Kochtopf ca. 2- 4cm Heu. Wir haben eine Mischung aus: Majoran, Ysop, Heu, Holunderblüten, Thymian, Rosenblüten und Zitronenverbenen genommen. Zum Schluss gaben wir noch ein paar frische Lavendelblüten und Rosmarin bei.



Das Poulet einstreichen mit einer Mischung aus Olivenöl, etwas Senf, Salz und Pfeffer und ca. 2 Std. kühlstellen. Wenn das Poulet bereit für den Topf ist, gibt man noch Gemüsebrühe und etwas Weisswein dazu, Deckel drauf und den Rand mit Teig "verkleben" damit kein Dampf entweicht und dann braucht man ca. eine Stunde Geduld um die Speise bei wenig Flamme oder guter Glut garen zu lassen.


Und fertig ist das Essen :-)!

Dazu haben wir aus Ur-Dinkel-Mehl gedeckte Pizza's mit Tomatensauce und Mozzarella grilliert. Das Rezept ist ebenfalls aus der Wilden Küche und ein totaler Hit! Wenn wir "nur" Pizzas machen, dann geben wir noch Oliven und frische Kräuter (die waren bereits in der Sauce) bei und je nach Lust und Laune noch Pilze und Speck oder Schinken...



Ich wünsch Euch einen guten Start in die neue Woche!

Melanie

Donnerstag, 7. Juni 2012

Blütentag

Von einer befreundeten Familie die einen Bio-Bauernhof betreiben, bekommen wir wöchentlich Milch, Jogurt und auch Quark. Ab und zu mach ich dann aus dem Quark Knödel. Dazu gibts häufig Basmatireis.

Heute hatte ich die Idee, dem Basmatireis während dem Kochen einige Holunderblüten bei zu geben. Das gab ihm einen lieblichen Geschmack.
Als ich dann so vor meinem Koch-Vorhaben stand, dachte ich: Das ist jetzt nicht grad nach dem Motto "das Auge isst mit"! Weiss, weiss und nochmals weiss! Da nahm ich kurzerhand ein Körbchen unter den Arm und pflückte im Garten Kresse, Kapuzinerkresse, Stiefmütterchen und Borretsch, dazu gabs noch frische Radischen aus dem Gärtchen der Kinder.

Und siehe da, das Auge kann nun plötzlich doch mitessen :-) !


Und wer gerne so Blüten mag, dem hab ich noch eine andere schöne Idee.

Ein Sonnen- oder Mondblüten-Wasser


Dazu füllt man einen Krug mit Wasser und gibt schöne Blüten hinein (natürlich nur Essbare!)
Das Ganze lässt man dann an der Sonne oder z.b. auch über Nacht unter dem Sternenhimmel bei Mondschein stehen und geniesst danach ein richtig belebtes Wasser!

Kinder mögen auch gerne wenn sie "experimentieren" können. D.h. man kann verschiedene Varianten ausprobiern.
Z.B. gibt man nur Rosenblätter oder Ringelblumenblüten in den Krug und stellt ihn an die Sonne. Das nächste Mal kann man die selben Blüten dem Sternenhimmel aussetzten und dann kosten, ob es einen Unterschied im Geschmack gibt!

Kräuter wie Zitronenmelisse, Zitronenverbene, Minze u.v.m. eignen sich übrigens ebenso, man muss sie auch nicht unbedingt der Sonne oder dem Mond aussetzten. Die Kräuter geben ihren Geschmack also nicht nur durch Überbrühen - in Form von Tee - preis. 

Nun wünsch ich Euch farbenfrohe Tage!

Melanie





Mittwoch, 6. Juni 2012

Zwergen-Geburtstags-Fest

Bei uns ist im Moment sehr viel los. Der Garten braucht grad viel Liebe, schenkt aber auch viele Gaben die weiter verarbeitet werden wollen! Weil diese Arbeit für mich etwas meditatives hat, spricht es grad für sich, dass es viel Zeit dafür braucht:-)!

Die vordere Woche hat aber auch meine Ausbildung an der Kräuterakademie begonnen und wir haben das Geburtstagsfest von Janis gefeiert. Er ist 5 Jahre geworden und hat sich das erste mal ein Fest gewünscht... ein Zwergenfest! Und davon möcht ich ein paar Bilder zeigen, vielleicht ist die eine oder andere Idee für Euch dabei!

Hier seht Ihr unser Aja-"Kränzchen". Unter dem weissen Tuch ist ein Holzbrett, mit zwei Löchern wo der Hauptbogen aus einem Haselzweig "eingespannt" ist. Um den Haselzweig haben wir Niele (Waldreben) angebracht. Je nach Saison oder Thema verziehren wir mit Bänder, oder - wie hier - mit Blüten, oder im Herbst mit "Zäpfchen", Hagebutten etc. Das "Kränzchen" begleitet uns so durchs Jahr, egal ob Alltag oder besondere Feste! Passend zum Geburtstag habe ich hier eine farbige Wimpelkette aus "Baselt-Filz" geschnitten und mit Goldfaden an einer Schnur angenäht. Darunter seht ihr die Aja-Figur aus Filz, die mal ganz spontan entstanden ist.

Das Festchen hat mit Musik begonnen. alle Kinder durften aus einem Korb ein Instrument nehmen (Rasseln, Triangel, Trommel etc.) und dann wurde musiziert.... immer lauter und lauter... dann immer wie leiser... bis es still war...
... dann hat die Nana (Autorin der Aja-Geschichte und Oma von Janis) die Geschichte von Aja erzählt!


Während der Pause der Geschichte, haben wir die Zwerge, welche ich mit Hilfe vom Papa von Janis vorgefertigt habe, mit getrockneten Kräutern gefüllt. Jedes Kind durfte einen Zwerg auswählen, Kräuter riechen und sie dann in den Zwergenbauch legen. Danach habe ich die Zwerge zu genäht und wir haben sie am Sturmseil vom Tipi dekoriert.

Die Zwerge warten nun darauf den Kindern als Kuschel-Freund zu dienen. Die Geschicht ist inzwischen auch zu Ende gegangen und Aja wurde von den Kindern in unserem Garten unter den Hagebuttenstrauch gebracht, das ist ja ihr lieblings Platz!



Tja und nach dem spannenden Zuhören und dem Werkeln waren die Kinder - und wir - richtig durstig und hungerig!

 Zum Trinken habe ich eine Erdbeerbowle gemacht und einen Schockoladenkuchen-Glücksblatt mit vielen kleinen Glückspilz-Cupcacks:-)! Die schöne Linzertorte hat uns eine Mama von einem Gspändli gebacken! Vielen Dank nochmals liebe Ursula!

Wieder gestärkt haben die Kinder dann ausgibig gespielt...
Es war ein wundervoller Nachmittag, sogar der Regen hat pünktlich zu Beginn des Festes aufgehört und die Sonne hat uns den Rest des Tages richtig beglückt!

Wen es interessiert, kann hier noch weiter die Beschreibung lesen für die Zwerge und die Bowle!

Kräuter-Duft-Zwerge:

Dafür braucht man ein helles Nuscheli. Ich habe weisse Bio-Baumwoll-Gazentücher genommen. Weil die mir etwas zu weiss waren (wir wollte ja keine "Gespenster" machen), hab ich sie kurz (ca. 30-40sek.) in starkem Schwarztee geschwenkt, dann ausgespühlt und getrocknet. Dieser "Trick" hat das starke Weiss etwas gebrochen!
In die Mitte vom Viereck bindet man Schurwolle ein, das gibt den Kopf. (Man kann auch Watte nehmen). 
Danach hat man ein Dreieck mit einm Kopf.
In den Farben der Wimpelkette, sind aus dem "Bastel-Filz" Dreiecke für die Mütze zusammen genäht. Ich habe die Mützen direkt auf dem Kopf zusammen genäht, weil nicht jeder Kopf ganz gleich gross ist und die Mütze doch schön satt sein soll. Zudem kann man so die Mütze im unteren Teil gerade etwas am Kopf annähen:-)! 
Zusammen genäht habe ich wieder mit dem Gold-Faden (Garn) ich finde dass es so sehr schön aussieht... Oberhalb der Stirn, wird dann die Mütze um den Kopf herum - wieder mit Gold-Faden - in groben Stichen fixiert.
Nun näht man noch die rechte und linke Seit vom Dreieck (auf der Linie mit dem Kopf ist es ja durch das "Umklappen" bereits zusammen) von oben bis nicht ganz nach unten zusammen. D.h. Unten lässt man ca. 20 cm. offen. Dann macht man einen Knoten oben links und rechts (Hände) und füllt den Bauch und die Arme mit Wolle oder Watte. Auf die Wolle können die Kinder dann die getrockneten Kräuter legen. Wir haben Goldmelisse und Kamille genommen.
Die Öffnung wird nun gerade vernäht. Dabei zieht man die beiden Enden - eines etwas nach links, das andere nach rechts - etwas auseinander. So entstehen dann wie zwei Beine.
 und fertig ist das Zwerglein

Erdebeer-Bowle

Da ich meistens nach Gefühl koche, kann ich das Rezept jetzt hier auch nur ungefähr weiter geben!
Ich habe 2 Liter selbst gemachten Himbeersirup angerührt. Darin hab ich über Nacht im Kühlschrank die Erdbeeren eingelegt. Vor dem Servieren habe ich noch 1/2 Liter Apfelschorle (für den Sprudel) dazu gegeben. Je nach Süsse des Sirups kann man auch nur Mineralwasser auffüllen. Aber ich wollte den Sirup nicht zu stark machen, schliesslich soll man die Erdbeeren gut schmecken und nicht nur die Himbeeren! Die Bowle hat ALLEN sehr gut geschmeckt !

Und weil ich jetzt grad so Freude an Bowlen habe (vom Waldmeister hab ich ja schon berichtet), freu ich mich darau, dass die Johannisbeeren bald reif sind, damit ich die Bowle von Hanna ausprobieren kann!

Nun seid lieb gegrüsst
Melanie